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Eine Welt des Wissens
Altägyptische Geschichte
Die altägyptische Geschichte wird in den Jahren von ca.
3032 v. Chr. bis 332 v. Chr. in 31 "Dynastien", also Familien, die über
mehrer Generationen hinweg an der Macht bleiben, unterteilt. Es folgte
die Zeit der griechischen Herrschaft ("Ptolemäerzeit") bis 30 v. Chr.
und die Römische Zeit bis 395 n. Chr. Diese
Geschichte ist dreimal so lang, wie die des gesamten Römischen Reiches
von der Gründung der Stadt Rom bis zu ihrem Untergang in der Spätantike.
Hieroglyphen
Die von den Griechen "heilige eingeritzte Zeichen"
genannte Schrift wurde dreieinhalbtausend Jahre lang von den Ägyptern
verwendet. Die Bedeutung der bis zu 7000 verschiedenen Zeichen wurde
erst 1822 durch Jean-François Champollion wiederentdeckt.
Jenseitsvorstellungen
Die Ägypter glaubten, dass die Seele eines Menschen
nach seinem Tod weiterleben würde. Damit es dem Toten im Jenseits an
nichts mangeln würde, wurden die Gräber nicht nur mit Segenssprüchen
sondern auch mit Alltagsgegenständen und Luxusgütern ausgestattet.
Wiegen des Herzens
Bevor ein Verstorbener die Jenseitswelt betreten
durfte, musste er ein "negatives Sündenbekenntnis" belegen und alle jene
Sünden aufzählen, die er nicht begannen hatte. Danach wurde sein Herz
gegen das Gewicht einer Feder aufgewogen - scheiterte er an dieser
Prüfung, fiel seine Seele der Seelenfresserin anheim.
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